Willkommen beim NABU Region Kassel e.V.

(c)NABU Michael Wimbauer
(c)NABU Michael Wimbauer

Die Turteltaube ist "Vogel des Jahres 2020"

Die Turteltaube ist ein Symbol für Glück und Liebe – doch ihre Lebensbedingungen sind weniger romantisch. Seit 1980 sind ihre Bestände um fast 90 Prozent in Deutschland zurückgegangen. mehr (c)NABU Michael Wimbauer

 

 

 

 

Werde laut für mich!

Unsere Stimme gegen das Artensterben auf Feldern und Wiesen

Weil Feldhasen, Kiebitze und Rebhühner nicht selber protestieren können, tun wir das für sie. Mit unserer Aktion„Werde laut für mich!“ kämpfen wir für eine natur- und umweltverträgliche Landwirtschaft in Europa und geben Feldhase, Kiebitz & Co. eine Stimme. mehr →

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Corona-Pandemie

 

Aufgrund der momentanen Corona-Pandemie werden ab sofort viele Termine der NABU Gruppen auf unbestimmte Zeit abgesagt. Da die einzelnen Gruppen und Veranstalter die Organisation in Eigenregie durchführen, informieren Sie sich bitte dort vorher.

 

Für Ihr Verdständnisl herzlichen Dank.

 


Werbeaktion 2020

Im August/September in Stadt und Landkreis Kassel

Werberteam beim Besuch des Infozentrums am Steinertsee mit Vorsitzenden Martin Lange vom NABU Kaufungen/Lohfelden
Werberteam beim Besuch des Infozentrums am Steinertsee mit Vorsitzenden Martin Lange vom NABU Kaufungen/Lohfelden

 

An den Haustüren in den Städten und Gemeinden im Landkreis und Stadt Kassel werden in den nächsten Wochen Beauftragte des Naturschutzbundes (NABU) um Unterstützung der Naturschutzarbeit werben.

 

Diese besondere Aktion erklärt der NABU Regionsvorsitzende Markus Dietrich. „In Gesprächen mit den Bürgern zeigt sich immer wieder, dass wir auf die moralische Unterstützung der Menschen zählen können. Wir wollen die Leute ansprechen, ob sie uns bei der ehrenamtlichen Arbeit unterstützen wollen.“ Nicht nur tatkräftige, auch finanzielle Hilfe werde benötigt. Denn vom Flächenkauf über Artenschutzprojekte bis hin zu Material für die Jugendarbeit sei nichts umsonst zu haben.

 

So konnten ab August Studenten um den Teamleiter Ralph Langenbacher herzlich im in der Region Kassel begrüßt werden. Die jungen Leute, die von 12:00 Uhr bis 21:00 Uhr in der Region unterwegs sein werden, tragen ein T-Shirt mit NABU-Emblem und können sich ausweisen. Es werden keine Spenden angenommen oder Bargeldgeschäfte getätigt. Mit zirka 4200 Mitgliedern ist die Naturschutzorganisation fast flächendeckend in der Region um Kassel vertreten. Bundesweit hat der Verband mehr als 700.000 Mitglieder. Während der Kampagne werden Informationen zum Naturschutz erteilt und vielfältige Hilfsmaßnahmen für Vögel, wie dem Weißstorch und den Schwalben bis hin zum Fledermausschutz vorgestellt. Viele Projekte dienen der Erhaltung wertvoller Lebensräume für Pflanzen und Tiere. Kreisweit betreut der Naturschutzbund viele Flächen in ehrenamtlicher Pflege, teilweise mit eigener Schafhaltung oder in enger Zusammenarbeit mit Landwirten. In einigen Ortsgruppen im Kreis wird für Kinder Umweltbildung angeboten. Dabei steht in erster Linie der Spaß am Entdecken in der Natur im Mittelpunkt.

 

„Der NABU möchte Hoffnungsträger sein, anstatt mit dem erhobenen Zeigefinger zu arbeiten“, erklärt Dietrich.

 

Die Gesellschaft befinde sich derzeit im Umbruch. Insekten seien derzeit das Thema Nummer eins. Viele der Anfragen aber auch lokaler Initiativen zu Blühflächen hätten etwas damit zu tun, so die Erfahrung von Schnur. Aber auch der galoppierende Flächenverbrauch, der in Deutschland jährlich die Größe des Bodensees habe, oder Pestizide bewegen viele Menschen.  

 

Doch Naturschutz koste Geld und brauche eine stärkere Lobby. Manchmal sei es nur ein kleiner Stups, der zum Mitmachen fehle, sind die naturbegeisterten, aus dem gesamten Bundesgebiet stammenden jungen Leute, die in den nächsten Wochen von Haustür zu Haustür ziehen werden, überzeugt.

 

Aufruf der Igelhilfe Kassel

Wer kann notleidenden Igeln helfen ?

Die letzten Monate haben uns gezeigt, dass wir die Igelnothilfe neu organisieren müssen. Die drastisch zunehmende Zahl an hilfsbedürftigen Igeln hat uns an unsere Grenzen gebracht. Wir danken allen, die uns bis jetzt so gut unterstützt haben – dadurch konnten viele Leben gerettet werden.

Nächster Workshop im Freien am 26. September 2020 von 15-17 Uhr in Kassel

Weitere Informationen:

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Die Igelhilfe Nordhessen bittet um Unterstützung
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Igel suchen wilde Gärten zum auswildern
Auswilderungsgärten_gesucht.pdf
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Wohin sind unsere Vögel verschwunden?

Nach der turbulenten Zeit der Jungenaufzucht ist jetzt im Spätsommer in vielen heimischen Gärten Ruhe eingekehrt. Doch viele Gartenbesitzer*innen sind durch eben diese Ruhe verunsichert. Das morgendliche Konzert der Vögel ist verstummt und viele Menschen fragen sich, was aus ihren Gartenvögeln geworden sein könnte. 

 

Auch beim NABU häufen sich die Anrufe besorgter Vogelfreund*innen. Dabei gibt es für dieses Phänomen eine einfache Erklärung: „Der Gesang der Vögel hat zwei Funktionen: einen Partner anzulocken und das Brutrevier zu markieren“. Entsprechend haben die Vögel außerhalb der Brutzeit keine Notwendigkeit zu singen. Denn sobald die Jungen bei den meisten Arten ab Mitte Juli das Nest verlassen, müssen die Eltern ihr Territorium nicht weiter verteidigen und "haben frei". Jetzt noch vehement das Revier mit Gesang zu verteidigen würde bloß unnötig Fressfeinde auf die Vögel aufmerksam machen. Es besteht also kein Grund zur Sorge – diese Änderung im Verhalten ist normal!

 

 

 

Doch unsere Gartenvögel haben noch einen weiteren Grund sich derzeit rar zu machen: Nachdem die Jungenaufzucht beendet ist, beginnt bei den meisten Arten die Mauser. Der Austausch sämtlicher Federn benötigt mehrere Wochen. Während dieser Zeit sehen die Vögel zerzaust aus und können schlechter fliegen, da auch die Flügelfedern erneuert werden. Deswegen verbergen sie sich so gut wie nur möglich, um Feinde nicht auf sich aufmerksam zu machen. „Dabei entsteht leicht der Eindruck, die Vögel seien einfach verschwunden“. Wer seinen Garten vogelfreundlich gestaltet, bietet den gefiederten Nachbarn also nicht bloß natürliche Futterquellen, sondern auch die nötigen Rückzugsräume für diese sensible Zeit.

 

 

 

Auch das veränderte Nahrungsangebot im Spätsommer trägt dazu bei, dass die gewohnten Gartenbesucher scheinbar verschwinden. Denn jetzt gibt es reichlich reife Früchte und Samen. Genau das Richtige, um sich für den Winter oder den Zug Richtung Süden ein bisschen Speck anzufuttern. „Viele Vögel verlassen daher ihr Nistgebiet und ziehen dorthin, wo sie die besten Futterquellen vorfinden“. Amseln und Singdrosseln suchen dann gerne die Stellen mit einem reichen Angebot an Früchten oder Beeren auf. In landwirtschaftlich geprägten Gebieten fliegen Spatzen und andere Finken zum Festschmaus hinaus auf die Felder, wenn es dort vor der Ernte einen Überfluss an Getreide und nach der Ernte leckere Reste gibt. Auch die Meisen verlassen ihre Reviere, wenn die Jungen flügge sind. Sie ziehen im Spätsommer im lockeren Familienverband außerhalb ihrer Brutreviere umher. Kein Wunder also, dass viele Gärten auf einmal wie leergefegt wirken! Selbst in Städten werden Spatzen und Finken von jedem Stücken Erde geradezu magisch angezogen, wenn sie dort eine größere Menge an Grassamen erwartet. Erst mit den Herbstfrösten kehren die Vögel wieder in größeren Zahlen in unsere Gärten zurück.

 

 

 

Die NABU-Vogelwelt-App: www.NABU.de/vogelwelt

 

Tipps für einen vogelfreundlichen Garten: www.nabu.de/vogelgarten

 

Kleine Füchse

Tolle Aktion der Kindergruppe Kleine Füchse aus Kufungen


NAJU-Kindergruppe „ Kleine Füchse“    NABU Kaufungen / Lohfelden

 

 

 

Bereits im Laufe des vergangenen Jahres wurde im Freizeitgelände Steinertsee in Kaufungen ein Totholzstapel aufgesetzt. Um nun, den Menschen auch nahe zu bringen, dass der Heckenschnitt im Garten nicht entsorgt werden muss, wurde von der NAJU-Kindergruppe im Anschluss daran eine sogenannte Benjeshecke errichtet. Man könnte sie auch als Totholzhecke bezeichnen.

 

Dafür  wurden abgeschnittene Äste und Zweige aufgeschichtet, verdichtet und sollen als Unterschlupf und Nistplatz für viele Tiere, wie z.B. Igel, Erdkröte, Insekten und Vögel dienen.

 

Als erstes mussten die Kinder mit dem Erdbohrer Löcher für die Pfosten bohren, die der Hecke

 

Halt geben sollten. Dann haben die größeren Jungs unter Hilfestellung die Pfosten mit dem großen

 

Vorschlaghammer in die Erde gerammt. Das war gar nicht so einfach, denn der Boden war sehr trocken und hart. Insgesamt 6 Pfosten mussten eingeschlagen werden.

 

Aus dem angrenzenden Wäldchen wurden Äste und Zweige herbeigeholt, die mit vereinten Kräften zwischen den Pfosten aufgeschichtet wurden. Um möglichst viele davon unterzubringen, mussten die Zweige immer wieder verdichtet werden. Die Kinder hopsten auf ihnen herum, fast wie auf einem Naturtrampolin. Sie hatten großen Spaß dabei.

 

Nachdem die Benjeshecke bis oben hin mit Zweigen gefüllt war, wurden an den Seiten die überstehenden Äste noch etwas abgeschnitten und alle waren stolz auf das gemeinschaftliche Bauwerk. Nun wünschten sich die Kinder, dass sich auch viele Tiere darin wohlfühlen werden.

 

Eine Tafel wurde noch aufgestellt, aus der ersichtlich wird, welchen Nutzen Totholz im Naturkreislauf auch im eigenen Garten hat.

 

Text: Vivian Lange

 

Fotos:  Peter Vesely

 

Ehrung langjährig Aktiver

v.l.n.r. Paul Krum, Karl-Heinrich Löffler, Walter Dellnitz wurden vom Vorsitzender Markus Dietrich geehrt.
v.l.n.r. Paul Krum, Karl-Heinrich Löffler, Walter Dellnitz wurden vom Vorsitzender Markus Dietrich geehrt.

 

Anlässlich einer Informationsveranstatung rund um die Arbeit der NABU Arbeitsgruppe Niestetal konnter der Vorsitzender der NABU Region Kassel, Herr Markus Dietrich, Ehrungen vornehmen.

 

Für das langjährige Engagement für die Natur und den NABU in und um Niestetal wurden Herr Paul Krum, Herr Karl-Heinrich Löffler und Herr Walter Dellnitz mit Ehrennadeln des NABU und einem Buchgeschenk ausgezeichnet.

 

Alle drei waren und sind die Stützen der Aktivitäten rund um ein kleines Infozentrum, den Storchenschutz, Schwalbenschutz sowie einer intensiven Zusammenarbeit mit den 3 und 4 Klassen beider Niestetaler Grundschulen.

 

Aus altersgründen möchten Sie sich zurückziehen um den den Staffelstab in jüngere Hände zu legen.  Bei der Veranstaltung wurden die bisherigen Aktivitäten und Ideen für die Fortführung der AG gesammelt.

Obstbaum sucht Pate

Möchten Sie Pate eines Obstbaumes werden?

Dann laden Sie sich den 8-seitigen Folder der Streuobstinitiative des Landkreises Kassel (SILKA) herunter. Auch der NABU unterstützt die SILKA und den Schutz unserer Streuobstwiesen!

 

Weitere Informationen dazu gibt es bei der SILKA:

www.silka-saft.de

 

 

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Silka-Obstbaum-sucht-Pate-web.pdf
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Streuobstwiese

Wertvoller Lebensraum für Tiere und Pflanzen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tradition und das blühende Leben: Streuobstwiesen sind eine extensive Form des Obstanbaus. Auf den meisten Streuobstwiesen stehen Bäume mit ganz verschiedenen – und oft sehr alten – Obstsorten. Diese bieten Insgesamt   mehr als 5.000 Tier- und Pflanzenarten einen wertvollen Lebensraum.

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NABU-Folder-Streuobst-Wickelfalz-8-20162
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