Willkommen beim NABU Region Kassel e.V.

(c)NABU Michael Wimbauer
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Die Turteltaube ist "Vogel des Jahres 2020"

Die Turteltaube ist ein Symbol für Glück und Liebe – doch ihre Lebensbedingungen sind weniger romantisch. Seit 1980 sind ihre Bestände um fast 90 Prozent in Deutschland zurückgegangen. mehr (c)NABU Michael Wimbauer

 

 

 

Kampagne für die Feldvögel

 Nicht nur zählen hilft - Auch die Politik ist gefragt!

Der Wandel hin zu einer naturverträglichen Landwirtschaft ist überfällig. Mit unserer Kampagne kämpfen wir für eine zukunftsfähige Agrarreform. Schreiben Sie jetzt Ihrem EU-Abgeordneten, dass Sie die Agrarwende einfordern!  mehr

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

"Hier sind Schwalben wilkommen"

Der NABU Region Kassel zeichnet auch weiterhin mit der Plakete alle Schwalbenschützer aus.

Infos und Bewerbung hier...


Corona-Pandemie

Aufgrund der momentanen Corona-Pandemie werden ab sofort viele Termine der NABU Gruppen auf unbestimmte Zeit abgesagt. Da die einzelnen Gruppen und Veranstalter die Organisation in Eigenregie durchführen, informieren Sie sich bitte dort vorher.

Für Ihr Verdständnis herzlichen Dank.

Gartenvögel am Muttertagswochenende

NABU lädt ein zur „Stunde der Gartenvögel“ vom 8. bis 10. Mai

Vom 8. bis 10. Mai findet deutschlandweit die 16. Stunde der Gartenvögel statt. Der NABU Hessen ruft dazu auf, eine Stunde lang Vögel zu beobachten, zu zählen und zu melden. „Viele Menschen haben in den letzten Wochen während der Ausgangs-beschränkungen den Wert der Natur vor ihrer Haustür wieder neu schätzen gelernt“, erklärt Markus Dietrich, Vorsitzender des NABU Region Kassel.

„Zwar sind große Vogelexkursionen aktuell Corona-bedingt nicht möglich, aber die Vögel in Gärten und Parks kann man auch so wunderbar beobachten.“ Das zeigten auch die zahlreichen Vogelbeobachtungen, die den NABU unabhängig von der Stunde der Gartenvögel in den letzten Wochen erreicht haben.

 

 

Gartenvögel wie die Blau- und Kohlmeise haben in diesem Frühling deutlich mehr Aufmerksamkeit erfahren als in anderen Jahren. Denn in Teilen der Republik beobachten Naturinteressierte und Expert*innen seit März ein auffälliges Massensterben, von dem vor allem Blaumeisen betroffen sind. Allein vom 10. bis 22. April wurden dem NABU deutschlandweit 13.800 Fälle mit 26.000 Vögeln gemeldet. Die Karte aller Meldungen zeigt eine deutliche Häufung in Hessen und angrenzenden Bundesländern. „Der jetzt identifizierte Erreger, ein Bakterium namens Suttonella ornithocola, löst eine für die kleinen Vögel tödliche Lungenentzündung aus“, erläutert Dietrich. „Die kommende Zählung im Mai kann uns Auskunft darüber geben, ob sich dies in den Bestandstrends der Blaumeisen in den besonders betroffenen Gebieten widerspiegelt.“ Der NABU erwartet die Ergebnisse der Stunde der Gartenvögel daher mit großer Spannung. Je mehr Menschen teilnehmen, desto aussagekräftiger sind auch die Ergebnisse. 

 

 

Der NABU rät: „Wer mehr Natur in seinem Umfeld erleben und Gartenvögeln helfen möchte, sollte seinen Hof, Balkon oder Garten zum Mini-Naturschutzgebiet machen. Denn in einem vogelfreundlichen Garten finden viele Arten Nahrung und ein Zuhause – und die Blaumeisenbestände können sich hoffentlich wieder erholen. Tipps für einen vogelfreundlichen Garten hat der NABU unter www.nabu.de/vogelgarten zusammengestellt.

Wer auf die Vogelfütterung nicht verzichten möchte, sollte unbedingt mit Hygienestandards an Futterhaus und Wasserstellen dafür sorgen, dass sich die Tiere nicht gegenseitig anstecken können. „Wichtig ist, dass die Futterstellen und Tränken immer sauber gehalten werden. Dazu muss das Wasser täglich gewechselt und am besten noch die Behälter mit heißem Wasser überbrüht werden, um Keime zu töten“, rät Dietrich. Sobald jedoch tote oder kranke Vögel im Garten gefunden werden, müssen die Fütterung und Vogeltränken sofort eingestellt werden. Nur so können weitere Tiere vor dem Risiko einer Ansteckung bewahrt werden. Vergangenes Jahr nahmen mehr als 76.000 Vogelfreundinnen und -freunde an der Stunde der Gartenvögel teil, davon über 5.700 aus Hessen. Damit das Zählen wieder problemlos gelingt, bietet der NABU Unterstützung an, in Form der NABU-App Vogelwelt sowie mit Artenporträts der Gartenvögel und ihre Gesänge zum Nachhören.  

 

 

„Stunde der Gartenvögel – so geht‘s

 

Und so funktioniert die Teilnahme: Von einem ruhigen Plätzchen im Garten oder vom Zimmerfenster aus wird von jeder Vogelart die höchste Anzahl notiert, die im Laufe einer Stunde gleichzeitig entdeckt werden kann. Die Beobachtungen können einfach im Internet unter www.stundedergartenvoegel.de oder über die kostenlose NABU-App Vogelwelt, (erhältlich unter www.NABU.de/vogelwelt) gemeldet werden. Alternativ geht die Meldung auch per Post oder Telefon über die kostenlose Rufnummer 10.00 bis 18.00 Uhr: 0800-1157115 (Achtung! Die Meldehotline ist nur am 9. Mai freigeschaltet). Meldeschluss der Vogelbeobachtungen ist der 18. Mai.

 

 

Aktuelle Zwischenstände und erste Ergebnisse sind ab dem ersten Zähltag auf www.stundedergartenvoegel.de abrufbar und können mit vergangenen Jahren verglichen werden. Interaktive Karten stellen dar, wie sich eine Vogelart bundesweit, in Hessen oder in einem Landkreis entwickelt hat. Für kleine Vogelexperten hat die NAJU die „Schulstunde der Gartenvögel“ (4. bis 8. Mai) ins Leben gerufen. Weitere Informationen dazu unter www.NAJU.de/sdg

 

Erreger des Meisensterbens identifiziert

Bakterium verursacht Lungenentzündung bei Blaumeisen / Social Distancing für Vögel hilft gegen Seuche

Seit Anfang März werden in Deutschland auffallend viele Blaumeisen beobachtet, die krank wirken und kurz darauf sterben. Jetzt ist der Erreger des Meisensterbens identifiziert: Es ist ein Bakterium namens Suttonella ornithocola, das bei den Vögeln eine Lungenentzündung verursacht.

 „Suttonella ornithocola tötet fast ausschließlich Meisen, vor allem die kleinen Meisenarten, von denen die Blaumeise mit Abstand am häufigsten in deutschen Gärten vorkommt“, so Markus Dietrich vom NABU Region Kassel . „Vermutlich sind auch Tannenmeise, Hauben-, Sumpf- und Weidenmeise betroffen. Seltener erkranken die größeren Kohlmeisen.“

Bis zum 22. April wurden dem NABU innerhalb von nur zwölf Tagen 13.800 Fälle aus Deutschland gemeldet, die etwa 26.000 Vögel betreffen. Das Niedersächsische Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) hat nun bei Meisen aus den Landkreisen Ammerland und Diepholz Suttonella ornithocola festgestellt. Fast gleichzeitig wurde aus dem Chemischen und Veterinäruntersuchungsamt Münsterland-Emscher-Lippe bekannt, dass bei vier untersuchten Blaumeisen aus dem Kreis Steinfurt in Nordrhein-Westfalen derselbe Erreger gefunden wurde. In allen Landkreisen, in denen das Bakterium bestätigt werden konnte, zeigt auch die Karte der beim NABU gemeldeten Verdachtsfälle eine erhöhte Melderate.

 

Das Bakterium ist erst seit 1996 bekannt. Damals wurde es in Großbritannien beschrieben und kommt dort flächendeckend regelmäßig vor, hat aber bisher nicht zu überregionalen Massensterben geführt. Erst 2017 wurde es erstmals außerhalb von Großbritannien nachgewiesen - in Finnland. Im April 2018 wurde Suttonella ornithocola erstmals in Deutschland bei mehreren Meisen bei kleineren Krankheitsausbrüchen im südlichen Nordrhein-Westfalen nachgewiesen. Miller: „Das massenhafte überregionale Auftreten in diesem Jahr ist für diesen Erreger neu. Außer Deutschland sind mindestens auch Luxemburg und Belgien betroffen.“

 Der Erreger ist für Menschen und Haustiere ungefährlich. Da Vögel aber auch an anderen Krankheiten gestorben sein könnten und grundsätzlich oft mehrere Pathogene in sich tragen können, ist beim Umgang mit toten Vögeln immer mit Vorsicht vorzugehen.

 Um Ausmaß, räumliche Verbreitung und Verlauf der Epidemie ermitteln zu können, ruft der NABU weiterhin dazu auf, Fälle von kranken oder offensichtlich an Krankheit verstorbenen Vögeln über sein Online-Formular unter www.NABU.de/meisensterben zu melden.

 

„In betroffenen Gärten müssen Anziehungspunkte wie Futter- und Badestellen umgehend beseitigt werden, damit Vögel sich weniger leicht gegenseitig anstecken können“, rät Dietrich. „Social Distancing hilft auch bei Vogel-Seuchen Ansteckungen zu reduzieren.“

 Damit betroffene Vogelbestände sich möglichst schnell wieder erholen können, ist es wichtig, gute Bedingungen für die anstehende Brutzeit zu bieten. Ein naturnaher Garten bietet besonders viel Nahrung für die hungrigen Jungen. Tipps für einen vogelfreundlichen Garten hat der NABU unter www.nabu.de/vogelgarten zusammengestellt.

 

Wie stark die Meisenbestände von der für Deutschland neuen Vogelkrankheit beeinträchtigt wurden, werden die Ergebnisse der großen NABU-Gartenvogelzählung „Stunde der Gartenvögel“ vom 8. bis 10. Mai zeigen.

Tiere in Brut- und Setzzeit nicht stören

NABU bittet um Rücksicht im Schutzgebiet „Hute am Seilerberg“

 

Im Nationalen Naturerbe und NABU-Schutzgebiet „Hute am Seilerberg“ bei Habichtswald-Ehlen hat die Brut- und Setzzeit begonnen. Da in den warmen Frühlingstagen immer mehr Menschen in die freie Natur drängen, bittet der NABU darum, sich an das Wegegebot im Schutzgebiet zu halten und Hunde stets an der Leine zu führen. „Brütende Vögel wie Feldlerche, Baumpieper, Neuntöter und Goldammer brauchen Ruhezonen, um stressfrei ihre Jungen großziehen zu können“, erklärt Hartmut Mai, Vorsitzender der Stiftung Hessisches Naturerbe.

 

Bei der Schafherde, die das Gebiet ganzjährig beweidet, hat zudem die Lammzeit begonnen. „Es bleiben immer wieder Mutterschafe mit Lämmern hinter der Herde zurück. In dieser sensiblen Phase müssen sie möglichst ungestört bleiben“, so Mai.

 

 

 

NABU-Schutzgebietsbetreuer Bernd Enders musste in den letzten Tagen einzelne Verstöße gegen die notwendigen Regeln zum Schutz der Natur verzeichnen. „Als Naherholungsgebiet erleben wir in Coronazeiten einen verstärkten Andrang. An den Ostertagen wird das wahrscheinlich noch zunehmen“, so Enders. Einerseits freue sich der NABU über ein reges Interesse am Naturerleben im Frühling. „Wenn sich alle Besucher des Schutzgebiets an die Regeln hielten, gäbe es keine Probleme. Mensch und Natur, das gehört eigentlich zusammen“, erläutert Enders. Da es aber immer wieder einzelne unvernünftige Besucher gebe, die quer durch das Gelände liefen, müssten die NABU-Schutzgebietsbetreuer Kontrollgänge unternehmen und auf die Einhaltung der Regelungen hinweisen.

 

 

 

Der NABU erinnert zudem daran, dass auch das Kontaktverbot zur Eindämmung der Corona-Pandemie beachtet werden muss. Aus diesem Grund ist das Picknicken im Nationalen Naturerbe derzeit nicht erlaubt.

 

 

 

Ehrung langjährig Aktiver

v.l.n.r. Paul Krum, Karl-Heinrich Löffler, Walter Dellnitz wurden vom Vorsitzender Markus Dietrich geehrt.
v.l.n.r. Paul Krum, Karl-Heinrich Löffler, Walter Dellnitz wurden vom Vorsitzender Markus Dietrich geehrt.

 

Anlässlich einer Informationsveranstatung rund um die Arbeit der NABU Arbeitsgruppe Niestetal konnter der Vorsitzender der NABU Region Kassel, Herr Markus Dietrich, Ehrungen vornehmen.

 

Für das langjährige Engagement für die Natur und den NABU in und um Niestetal wurden Herr Paul Krum, Herr Karl-Heinrich Löffler und Herr Walter Dellnitz mit Ehrennadeln des NABU und einem Buchgeschenk ausgezeichnet.

 

Alle drei waren und sind die Stützen der Aktivitäten rund um ein kleines Infozentrum, den Storchenschutz, Schwalbenschutz sowie einer intensiven Zusammenarbeit mit den 3 und 4 Klassen beider Niestetaler Grundschulen.

 

Aus altersgründen möchten Sie sich zurückziehen um den den Staffelstab in jüngere Hände zu legen.  Bei der Veranstaltung wurden die bisherigen Aktivitäten und Ideen für die Fortführung der AG gesammelt.

Jahrbuch Naturschutz in Hessen

Neues Jahrbuch für Hessen erschienen

 

Die Nordhessische Gesellschaft für Naturkunde und Naturwissenschaften (NGNN) hat im Kasseler Naturkundemuseum im Ottoneum das neue Jahrbuch vorgestellt.

So vielgestaltig, wie sich die hessische Natur zwischen Diemel, Werra, Rhein und Neckar darbietet, so abwechslungsreich sind auch wieder die auf 180 Seiten präsentierten Jahrbuch-Themen. In dem Band werden aktuelle Erkenntnisse aus Naturschutzprojekten, Fachtagungen und wissenschaftlichen Arbeiten mit Bezug zu Hessen in allgemein verständlicher Form vorgestellt. Hierzu zählen zum Beispiel die Entwicklung der Tagfalterfauna im Landkreis Hersfeld-Rotenburg in den letzten 100 Jahren, ein Langzeit-Monitoring der Sperber-Population im Habichtswälder Bergland bei Kassel oder die Wiederansiedlung des Laubfroschs im mittleren Fuldatal.

Das Jahrbuch Naturschutz ist die einzige thematisch breit aufgestellte landesweite Naturschutzzeitschrift in Hessen. Als unabhängiger, naturkundlich und naturwissenschaftlich ausgerichteter Verein gewährleistet das Jahrbuch Naturschutz seit mehr als 20 Jahren einen breiten Wissensaustausch zu allen hessischen Naturschutzthemen. Die Nordhessische Gesellschaft für Naturkunde und Naturwissenschaften steht in der Tradition des 1836 gegründeten Vereins für Naturkunde zu Kassel und ist ein unabhängiger, naturkundlich und naturwissenschaftlich ausgerichteter Verein.

Weitere Informationen und Bestellmöglichkeit über www.Naturschutz-Hessen.de

 

Obstbaum sucht Pate

Möchten Sie Pate eines Obstbaumes werden?

Dann laden Sie sich den 8-seitigen Folder der Streuobstinitiative des Landkreises Kassel (SILKA) herunter. Auch der NABU unterstützt die SILKA und den Schutz unserer Streuobstwiesen!

 

Weitere Informationen dazu gibt es bei der SILKA:

www.silka-saft.de

 

 

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Streuobstwiese

Wertvoller Lebensraum für Tiere und Pflanzen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tradition und das blühende Leben: Streuobstwiesen sind eine extensive Form des Obstanbaus. Auf den meisten Streuobstwiesen stehen Bäume mit ganz verschiedenen – und oft sehr alten – Obstsorten. Diese bieten Insgesamt   mehr als 5.000 Tier- und Pflanzenarten einen wertvollen Lebensraum.

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