Willkommen beim NABU Region Kassel e.V.

Seit fast 50 Jahren verkünden der NABU und sein bayerischer Partner Landesbund für Vogelschutz (LBV), jährlich am zweiten Freitag im Oktober, den neuen Star unter den Vögeln für das Folgejahr. Im 50. Jubiläumsjahr soll es anders werden: Erstmals können Groß und Klein mitentscheiden, wer der nächste Jahresvogel wird. Wir führen zum 50-jährigen Jubiläum der bekanntesten NABU-Aktion eine öffentliche Wahl durch.

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Werde laut für mich!

Unsere Stimme gegen das Artensterben auf Feldern und Wiesen

Weil Feldhasen, Kiebitze und Rebhühner nicht selber protestieren können, tun wir das für sie. Mit unserer Aktion„Werde laut für mich!“ kämpfen wir für eine natur- und umweltverträgliche Landwirtschaft in Europa und geben Feldhase, Kiebitz & Co. eine Stimme. mehr →

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Corona-Pandemie

 

Aufgrund der momentanen Corona-Pandemie werden ab sofort viele Termine der NABU Gruppen auf unbestimmte Zeit abgesagt. Da die einzelnen Gruppen und Veranstalter die Organisation in Eigenregie durchführen, informieren Sie sich bitte dort vorher.

 

Für Ihr Verdständnisl herzlichen Dank.

 


Der NABU trauert um

Konrad Volkhardt

27.02.1921 – 21.09.2020

 

Im 100. Lebensjahr verstarb in Hessisch Lichtenau der langjährige Vorsitzende das NABU-Kreisverbandes Werra-Meißner Konrad Volkhardt. Sein persönliches Ziel die 100 zu erreichen, war ihm leider nicht vergönnt. Mit Konrad Volkhardt ist ein über Jahrzehnte aktiver Naturschützer von uns gegangen, der sich noch in diesem Sommer engagiert, unermüdlich und streitbar für die Belange der wildlebenden Tier- und Pflanzenarten eingesetzt hat.  

Mit unglaublicher Beharrlichkeit hat er sich in das über viele Jahre laufende Verfahren zum Neubau der A44 zwischen Kassel und Eisenach eingebracht und zahlreiche Planänderungen zu Gunsten der Natur durchgesetzt.  In seinem Haus am Rande von Hessisch Lichtenau sind zahlreiche Regale in Zimmern und im Keller voll von Unterlagen von den unterschiedlichsten Verfahren und Vorgängen, in die er die Belange des Naturschutzes eingebracht hat.

Bei Behörden aller Ebenen, Politikern, Landnutzern und NABU-Mitstreiter*innen war er hoch anerkannt und geachtet, aber auch als hartnäckiger Kämpfer gefürchtet. Seine Unerschrockenheit und auch seinen Humor konnten all seine Gesprächspartner im persönlichen Austausch, in langen Telefonaten, zahllosen Schriftsätzen und Zeitungsberichten erleben. Jeder der ihn kennengelernt hat, wird sich an besondere Episoden erinnern. Legendär ist sein im Fernsehen erfolgter Schlagabtausch mit dem Moderator Mario Barth, der es irgendwann aufgab, Konrad Volkhardt Paroli zu bieten.

Die Zucht von Entenarten aus aller Welt gehörte zu einer weiteren intensiv betriebenen Aktivität. Seine besondere Liebe galt jedoch der Pflanzenwelt. Seine Staudengärtnerei, die Trollblumen und die Sibirische Schwertlilie waren sein besonderer Stolz.

Mit dem hessenweit bedeutsamen NABU-Schutzgebiet „Feuchtwiesen von Glimmerode“ hat er Bleibendes für Mensch und Natur geschaffen.

Der NABU wird Konrad Volkhardt in dankbarer Erinnerung behalten

 (Text und Foto: H. Mai)

 

Aufruf der Igelhilfe Kassel

Wer kann notleidenden Igeln helfen ?

Die letzten Monate haben uns gezeigt, dass wir die Igelnothilfe neu organisieren müssen. Die drastisch zunehmende Zahl an hilfsbedürftigen Igeln hat uns an unsere Grenzen gebracht. Wir danken allen, die uns bis jetzt so gut unterstützt haben – dadurch konnten viele Leben gerettet werden.

 

Weitere Informationen:

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Die Igelhilfe Nordhessen bittet um Unterstützung
Hilfe gesucht.pdf
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Igel suchen wilde Gärten zum auswildern
Auswilderungsgärten_gesucht.pdf
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Wohin sind unsere Vögel verschwunden?

Nach der turbulenten Zeit der Jungenaufzucht ist jetzt im Spätsommer in vielen heimischen Gärten Ruhe eingekehrt. Doch viele Gartenbesitzer*innen sind durch eben diese Ruhe verunsichert. Das morgendliche Konzert der Vögel ist verstummt und viele Menschen fragen sich, was aus ihren Gartenvögeln geworden sein könnte. 

 

Auch beim NABU häufen sich die Anrufe besorgter Vogelfreund*innen. Dabei gibt es für dieses Phänomen eine einfache Erklärung: „Der Gesang der Vögel hat zwei Funktionen: einen Partner anzulocken und das Brutrevier zu markieren“. Entsprechend haben die Vögel außerhalb der Brutzeit keine Notwendigkeit zu singen. Denn sobald die Jungen bei den meisten Arten ab Mitte Juli das Nest verlassen, müssen die Eltern ihr Territorium nicht weiter verteidigen und "haben frei". Jetzt noch vehement das Revier mit Gesang zu verteidigen würde bloß unnötig Fressfeinde auf die Vögel aufmerksam machen. Es besteht also kein Grund zur Sorge – diese Änderung im Verhalten ist normal!

 

 

 

Doch unsere Gartenvögel haben noch einen weiteren Grund sich derzeit rar zu machen: Nachdem die Jungenaufzucht beendet ist, beginnt bei den meisten Arten die Mauser. Der Austausch sämtlicher Federn benötigt mehrere Wochen. Während dieser Zeit sehen die Vögel zerzaust aus und können schlechter fliegen, da auch die Flügelfedern erneuert werden. Deswegen verbergen sie sich so gut wie nur möglich, um Feinde nicht auf sich aufmerksam zu machen. „Dabei entsteht leicht der Eindruck, die Vögel seien einfach verschwunden“. Wer seinen Garten vogelfreundlich gestaltet, bietet den gefiederten Nachbarn also nicht bloß natürliche Futterquellen, sondern auch die nötigen Rückzugsräume für diese sensible Zeit.

 

 

 

Auch das veränderte Nahrungsangebot im Spätsommer trägt dazu bei, dass die gewohnten Gartenbesucher scheinbar verschwinden. Denn jetzt gibt es reichlich reife Früchte und Samen. Genau das Richtige, um sich für den Winter oder den Zug Richtung Süden ein bisschen Speck anzufuttern. „Viele Vögel verlassen daher ihr Nistgebiet und ziehen dorthin, wo sie die besten Futterquellen vorfinden“. Amseln und Singdrosseln suchen dann gerne die Stellen mit einem reichen Angebot an Früchten oder Beeren auf. In landwirtschaftlich geprägten Gebieten fliegen Spatzen und andere Finken zum Festschmaus hinaus auf die Felder, wenn es dort vor der Ernte einen Überfluss an Getreide und nach der Ernte leckere Reste gibt. Auch die Meisen verlassen ihre Reviere, wenn die Jungen flügge sind. Sie ziehen im Spätsommer im lockeren Familienverband außerhalb ihrer Brutreviere umher. Kein Wunder also, dass viele Gärten auf einmal wie leergefegt wirken! Selbst in Städten werden Spatzen und Finken von jedem Stücken Erde geradezu magisch angezogen, wenn sie dort eine größere Menge an Grassamen erwartet. Erst mit den Herbstfrösten kehren die Vögel wieder in größeren Zahlen in unsere Gärten zurück.

 

 

 

Die NABU-Vogelwelt-App: www.NABU.de/vogelwelt

 

Tipps für einen vogelfreundlichen Garten: www.nabu.de/vogelgarten

 

Kleine Füchse

Tolle Aktion der Kindergruppe Kleine Füchse aus Kufungen


NAJU-Kindergruppe „ Kleine Füchse“    NABU Kaufungen / Lohfelden

 

 

 

Bereits im Laufe des vergangenen Jahres wurde im Freizeitgelände Steinertsee in Kaufungen ein Totholzstapel aufgesetzt. Um nun, den Menschen auch nahe zu bringen, dass der Heckenschnitt im Garten nicht entsorgt werden muss, wurde von der NAJU-Kindergruppe im Anschluss daran eine sogenannte Benjeshecke errichtet. Man könnte sie auch als Totholzhecke bezeichnen.

 

Dafür  wurden abgeschnittene Äste und Zweige aufgeschichtet, verdichtet und sollen als Unterschlupf und Nistplatz für viele Tiere, wie z.B. Igel, Erdkröte, Insekten und Vögel dienen.

 

Als erstes mussten die Kinder mit dem Erdbohrer Löcher für die Pfosten bohren, die der Hecke

 

Halt geben sollten. Dann haben die größeren Jungs unter Hilfestellung die Pfosten mit dem großen

 

Vorschlaghammer in die Erde gerammt. Das war gar nicht so einfach, denn der Boden war sehr trocken und hart. Insgesamt 6 Pfosten mussten eingeschlagen werden.

 

Aus dem angrenzenden Wäldchen wurden Äste und Zweige herbeigeholt, die mit vereinten Kräften zwischen den Pfosten aufgeschichtet wurden. Um möglichst viele davon unterzubringen, mussten die Zweige immer wieder verdichtet werden. Die Kinder hopsten auf ihnen herum, fast wie auf einem Naturtrampolin. Sie hatten großen Spaß dabei.

 

Nachdem die Benjeshecke bis oben hin mit Zweigen gefüllt war, wurden an den Seiten die überstehenden Äste noch etwas abgeschnitten und alle waren stolz auf das gemeinschaftliche Bauwerk. Nun wünschten sich die Kinder, dass sich auch viele Tiere darin wohlfühlen werden.

 

Eine Tafel wurde noch aufgestellt, aus der ersichtlich wird, welchen Nutzen Totholz im Naturkreislauf auch im eigenen Garten hat.

 

Text: Vivian Lange

 

Fotos:  Peter Vesely

 

Ehrung langjährig Aktiver

v.l.n.r. Paul Krum, Karl-Heinrich Löffler, Walter Dellnitz wurden vom Vorsitzender Markus Dietrich geehrt.
v.l.n.r. Paul Krum, Karl-Heinrich Löffler, Walter Dellnitz wurden vom Vorsitzender Markus Dietrich geehrt.

 

Anlässlich einer Informationsveranstatung rund um die Arbeit der NABU Arbeitsgruppe Niestetal konnter der Vorsitzender der NABU Region Kassel, Herr Markus Dietrich, Ehrungen vornehmen.

 

Für das langjährige Engagement für die Natur und den NABU in und um Niestetal wurden Herr Paul Krum, Herr Karl-Heinrich Löffler und Herr Walter Dellnitz mit Ehrennadeln des NABU und einem Buchgeschenk ausgezeichnet.

 

Alle drei waren und sind die Stützen der Aktivitäten rund um ein kleines Infozentrum, den Storchenschutz, Schwalbenschutz sowie einer intensiven Zusammenarbeit mit den 3 und 4 Klassen beider Niestetaler Grundschulen.

 

Aus altersgründen möchten Sie sich zurückziehen um den den Staffelstab in jüngere Hände zu legen.  Bei der Veranstaltung wurden die bisherigen Aktivitäten und Ideen für die Fortführung der AG gesammelt.

Obstbaum sucht Pate

Möchten Sie Pate eines Obstbaumes werden?

Dann laden Sie sich den 8-seitigen Folder der Streuobstinitiative des Landkreises Kassel (SILKA) herunter. Auch der NABU unterstützt die SILKA und den Schutz unserer Streuobstwiesen!

 

Weitere Informationen dazu gibt es bei der SILKA:

www.silka-saft.de

 

 

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Silka-Obstbaum-sucht-Pate-web.pdf
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Streuobstwiese

Wertvoller Lebensraum für Tiere und Pflanzen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tradition und das blühende Leben: Streuobstwiesen sind eine extensive Form des Obstanbaus. Auf den meisten Streuobstwiesen stehen Bäume mit ganz verschiedenen – und oft sehr alten – Obstsorten. Diese bieten Insgesamt   mehr als 5.000 Tier- und Pflanzenarten einen wertvollen Lebensraum.

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NABU-Folder-Streuobst-Wickelfalz-8-20162
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